Langzeitbelichtung am Tag

Langzeitbelichtung bietet sich nicht nur in der Nacht an, sondern auch am Tag. Um die tollen Effekte darzustellen, sind hier aber noch einige Dinge zu beachten und welche das sind, erfährst du in diesem Artikel.

Das benötigst du:

Wichtig sind 3 Dinge, wenn du am Tag eine Langzeitbelichtung durchführen möchtest. Neben einer Kamera, bei der du die manuelle Belichtungszeit einstellen kannst, benötigst du unbedingt ein Stativ, um verwacklungsfreie Bilder aufzunehmen und einen Graufilter, welchen du sozusagen auf deine Kamera schraubst und der dir die Langzeitbelichtung erst ermöglicht.

So gehst du vor:

  1. Du suchst dir ein geeignetes Motiv, das kann zum Beispiel ein Bach sein. Tolle Motive ergeben sich aber auch im Urlaub, bspw. ein Wasserfall oder ein Strand
  2. Die besten Ergebnisse konnte ich zwischen den Morgen- und Abendstunden erzielen. 
  3. Du stellst dein Motiv manuell scharf
  4. Jetzt schraubst du deinen Graufilter auf deine Kamera
  5. Nun kannst du die richtige Belichtungszeit und Blende einstellen, hier kannst du ein wenig herumprobieren. Ich achte immer darauf, dass die Blende auf maximal 8 gestellt ist, damit ich das bestmöglichste Ergebnis erziele. Als nächstes stelle ich dann noch die Belichtungszeit ein und korrigiere diese, falls das Bild Unter-oder Überbelichtet ist.

Extratipp

Meistens ist der Himmel bei einer Langzeitbelichtung am Tag ziemlich ausgebrannt, sprich hell. Um das zu entgehen kannst du deine Hand zur Hälfte über das Objektiv für einige Sekunden halten. So vermeidest du dann den ausgebrannten Himmel.

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