Diese Tipps richten sich für alle Anfänger, die mit der Fotografie noch nicht warm geworden sind und ein wenig Starthilfe brauchen.

 

1. Unscharfer Hintergrund

Ein unscharfer Hintergrund sorgt dafür, dass der Blick auf das wesentliche gerichtet wird und man den einen oder anderen tollen Bokeheffekt erzielt. Wie man das schafft ? Man stellt die Blende auf die geringste Blendenstufe und dann sollte man wenig Abstand zum Motiv haben. In meinem Beispiel nehmen wir mal einen tollen Steinpilz. Hier hatte ich einen Abstand von ca. 1 Meter und der Hintergrund war ca. 6 Meter von mir entfernt. Und siehe da, wir bekommen einen knackigen Steinpilz mit einem tollen unscharfen Hintergrund. 

2. Blickwinkel

Der Blickwinkel spielt für mich eine große Rolle, denn hier kann man wirklich sehr viel beeinflussen. Ich achte bei meinen Bildern darauf, dass ich auf Augenhöhe mit dem Motiv bin. Und ja, ich lege mich notfalls auch mal hin, auch wenn man dafür fragwürdige Blicke von anderen Menschen bekommt, aber es lohnt sich meiner Meinung nach.

3. Retro Objektiv

Ich liebe ja diese alten Objektive, weil die ein tolles Bokeh zaubern. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Preis. Hier lassen sich schon Objektive für gerade einmal 30€ finden. Also kauft euch einen m42 Adapter für eure Kamera und geht auf Flohmärkten oder Ebay auf Schnäppchenjagd. Achtet hierbei auf das Gewinde, welches als M42 deklariert sein muss, sonst passt es nicht auf eure Kamera. Achja, einen Nachteil hat das Ganze. Und zwar musst du manuell fokussieren. Meiner Meinung ist das aber nicht gerade schlimm, sofern du keine schnell beweglichen Motive fotografieren möchtest. Das folgende Bild ist mit einem Helios 44/2 entstanden. Eine wahnsinnig tolle Linse, wenn Ihr mich fragt.

4. Blende, Iso, Belichtungszeit

Das Einmaleins der Fotografie. Das musst du drauf haben und im Schlaf wissen, bei welchen Motiven du wie fotografieren musst. Da dieses Thema ein wenig umfangreicher ist, habe ich dazu einen seperaten Artikel geschrieben. Interessiert ? Hier gehts lang.

5. Fotografiere in Raw

Ich fotografiere nur in Raw. Warum ? Wieso? Weshalb ? Ganz klar, wenn man in Raw fotografiert, hat man das Bildmaterial unbearbeitet vorliegen. Das ermöglicht uns dann bei der Nachbearbeitung einen größeren Spielraum, um einen Qualitätsverlust zu erleiden. Das macht sich dann besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen bemerkbar. Klar, JPEG ist jetzt nicht die schlechteste Lösung und es hat den Vorteil, weniger Speicherplatz zu besitzen, aber wenn man das Maximum aus seinen Bilder herausholen möchte, dann ist Raw ganz klar meine Empfehlung.

6. Benutze Lightroom

Mit Lightroom hole ich das Maximum aus meinen Bildern heraus. Egal ob ich es nur Aufhellen möchte oder einen anderen Farbton dazu geben möchte. Lightroom bietet soviele Möglichkeiten die Farbe eines Bildes zu ändern, dass man sich förmlich erschlagen fühlt. Auch sind Presets zu empfehlen und auszuprobieren. Häufig verschenken Fotografen diese, welche Ihr dann für eure Bilder benutzen könnt. Probiert es einfach aus.

 

7. Festbrennweite

Meine erste Festbrennweite war ein 50mm Objektiv 1,8 für meine Nikon. Man ist das Ding geil. Und damit lernt man auch ganz schnell, neue Perspektiven zu finden, weil man mit dem Ding nicht mehr zoomen kann. Auch ist der Preis völlig in Ordnung mit ca. 190€. Ein weiterer Vorteil ist auch die Lichtstärke und das tolle Bokeh, welches du entstehen lassen kannst.

 

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